Das Autogene Training für Kinder teilt sich in zwei Bereiche auf.

In einem ersten Bewegungsteil wird spielerisch der Unterschied zwischen Bewegung, Aktion und Ruhe verdeutlicht.

Danach erfolgt im zweiten Teil das Autogene Training.

Die Kinder kommen zur Ruhe. Das Lenken ihrer Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper sowie die Anweisungen des Autogenen Trainings werden kindgerecht in eine Geschichte eingebettet.

Ziel ist es dabei, eigene Körperreaktionen wahrzunehmen und ein positives Wohlgefühl einer Entspannung zu erfahren.

Wie funktioniert das Autogene Training?

Wenn sich der Körper entspannt, kann der Mensch das fühlen. So erwärmen sich z. B. Hände und Füße, weil sie besser durchblutet werden, der Atem wird ruhiger und die Atemfrequenz senkt sich.

Auf diese Reaktionen des Körpers bei Entspannung beziehen sich die Anweisungen des Autogenen Trainings.
So kann im umgekehrten Fall mit einfachen Sätzen, wie z.B.
„Meine Arme sind warm, wohlig warm“ oder
„Mein Atem ist ruhig und gleichmäßig“
und gleichzeitiger Konzentration auf den eigenen Körper ganz bewusst eine Entspannungsreaktion herbeigeführt und wahrgenommen werden.


Das Autogene Training ist ein anerkanntes mentales Entspannungsverfahren, das von Dr. Johannes Heinrich Schultz in den 1920-er Jahren entwickelt wurde. Dr. J.H. Schultz war Psychiater, Neuropsychologe sowie Psychotherapeut und veröffentlichte 1932 sein zweites Hauptwerk „Das Autogene Training“, das er als autosuggestives Verfahren konzentrativer Selbstentspannung entwickelte. Das Wort autogen hat seinen Ursprung im Griechischen und setzt sich aus den Silben auto – selbst und genos-erzeugen zusammen, was so viel bedeutet wie aus sich selbst heraus erzeugend.

Quelle: Wormer, Eberhard J., “Schultz, Johannes” in: Neue Deutsche Biographie 23 (2007), S. 700-701 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118762311.html

Organisiert & durchgeführt von:

Maria-Theresia Speer

  • Jahrgang 1968
  • Zwei erwachsene Kinder
  • Heilpraktikerin in eigener Praxis in Bad Wiessee
  • Umfangreiche Zusatzqualifikationen in den Bereichen Osteopathie, Kinesiologie, Entspannung und Coaching